Unternehmensentwicklung & Historie

1985 1895 errichtete der Hotelier Georg Köhler die erste private Gleichstromzentrale gegenüber dem heutigen Dorfhotel, um seine Hotels mit Lichtstrom zu versorgen.
1911 1911 baute die damalige Badeverwaltung eine Gleichstromzentrale mit einer Leistung von 40 kW und Dampfbetrieb, um die neu erbaute Wandelhalle und das Warmbad mit einigen angrenzenden Häusern für den Betrieb von Bogenlampen versorgen zu können. Herr Carl Wilh. Francke unterhielt seit dem Jahr 1871 in Bremen eine Fabrik, die Anlagen der Gas-, Wasser- und Elektrizitätsversorgung baute und mehr als 1.000 Mitarbeiter beschäftigte. U.a. Gaswerke, aber auch Kanalisations- einrichtungen nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland wurden errichtet. Im Jahre 1907 wurden 225 von der Firma Francke erbaute Steinkohlen-Gaswerke betrieben. Die Rechtsform der AG war damals viel mehr gebräuchlich als heute. Etwa 1893 gründete Herr Ingenieur Johannes Brandt, der Schwiegersohn des Carl Wilhelm Francke, eine „Central-Verwaltung von Gas-, Wasser- Elektrizitäts-Werken". Die Verwaltung und Beratung umfasste anfangs nur die von Carl Francke selbst gebauten Gas-, Wasser- und Elektrizitätswerke (später auch für andere Anlagen).
1921 verzichtete die Bremer Beratungsfirma Carl Franke für das Gaswerk auf das Recht zur Errichtung eines allgemeinen Elektrizitätswerkes, das ihr aus dem Gas- und Eektrizitätsvertrag von 1899 zustand. Damals hatte Ingenieur Carl Franke, Bremen, als Hauptbetreiber der Franke Werke ca. 40 Gesellschaften gegründet u.a. auch die „Gas- und Elektrizitätswerke Borkum AG“, Auszug aus einem Effektenbuch der Bremer Börse von 1920 (Kopie): So konnte noch im selben Jahr Max Thiermann, Dresden das erste allgemeine Elektrizitätswerk beim Warmbad in der Bubertstraße mit einer Leistung von 100 kW errichten.
am 28.08.1922 1922 kaufte die Gemeinde dieses E-Werk für 2,9 Millionen Reichsmark und fasste es mit dem E- Werk der Badeverwaltung zusammen.
1923 1923 Bis Ende 1923 waren ca. 300 Abnehmer angeschlossen. Zu dieser Zeit bestanden noch weitere Zentralen mit eigenen Abnehmern, so das Hotel Köhler, das Hotel Kaiserhof, das Wasserstraßenamt für die beiden Leuchttürme sowie drei Funkstationen mit eigenen Anlagen noch einige Jahre nebenher. Sie wurden nach und nach von der Gemeinde übernommen.
1928 wurden bereits ca. 1.000 Abnehmer beliefert.
1929 1929 bis 1935 wurde die Verkabelung der Freileitung im Ortskern durchgeführt. Um diese Zeit errichtete Bauer Aggen im Ostland eine Windkraftanlage vom Typ Adler der Firma Köster mit 24 kW Nennleistung. Die Ansprüche der Wehrmacht, die unsere Insel zum Stützpunkt mit dem Seefliegerhorst ausbaute, erforderten
1936 den Anschluß an das 20 kV-Netz der Stromversorgungs AG Oldenburg- Ostfriesland (Strosag), der heutigen EWE. Von Juist aus wurde ein 24 km langes 20 kV-Seekabel ( 35 mm² Alu) bis zum Memmert und von dort nach Borkum (35 mm² Cu) verlegt. Um diese Zeit begann auf Borkum die Umstellung auf Drehstrom, die erst 1954 abgeschlossen werden konnte.
1941 wurde ein neues 26 km langes 20 kV-Seekabel (70 mm² Alu) von Manslagt nach Borkum verlegt, das zwei Schiffahrtswege kreuzt, einmal die Osterems, dann die Fischerbalje. Um Gefährdungen zu vermeiden, wie Eisgang und Schiffsberührungen, wurde es an diesen Stellen eingebaggert, trotzdem ist das Kabel bis heute etwa 25 mal gestört gewesen.


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